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Wenn Bilder sprechen: IFK-Schüler verarbeiten Flucht und Zukunftsträume in einem Gemeinschaftskunstwerk

Über das Erlebte zu sprechen, fällt oft unendlich schwer. Besonders dann, wenn die eigene Vergangenheit von der Flucht aus der Heimat und schmerzhaften Traumata geprägt ist. Unsere IFK2 hat in den vergangenen Wochen bewiesen, dass Kunst dort Brücken bauen kann, wo Worte zunächst fehlen.

In einem intensiven Kunstprojekt haben sich die Jugendlichen ihren ganz persönlichen Geschichten gestellt. Die Aufgabe war so frei wie sensibel: Die Schülerinnen und Schüler durften ihren Weg nach Deutschland, ihre Traumata oder prägende Erlebnisse auf die Leinwand bringen. Wer nicht in die Vergangenheit blicken wollte, richtete den Fokus ganz bewusst auf die Zukunft – auf eigene Wünsche, Hoffnungen und Träume. Das Besondere passierte während des Malens: Im kreativen Prozess, geschützt durch Farben und Formen, passierte das Wunder der Öffnung. Die Schülerinnen und Schüler begannen, über ihre Werke zu sprechen, sich anzuvertrauen und ihre Erlebnisse sowie Zukunftspläne miteinander zu teilen.

Aus den Einzelerlebnissen ist schließlich ein großes, abstraktes Gesamtkunstwerk entstanden. Doch das Projekt geht noch weiter unter die Haut. Schriftliche Ausschnitte der persönlichen Geschichten wurden festgehalten und die Jugendlichen haben Audioaufnahmen ihrer Erzählungen aufgenommen.

Wir sind stolz auf den Mut und die Offenheit unserer IFK2-Schülerinnen und -Schüler, die einen Teil ihrer Seele in dieses Projekt gesteckt haben. Das fertige Gemeinschaftskunstwerk wird auf unserem anstehenden Nachbarschaftsfest ausgestellt. Wir laden die gesamte Schulgemeinschaft, Nachbarn und Interessierte herzlich dazu ein, dieses emotionale Meisterwerk zu begutachten.

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